aponet in 3 Minuten vom 10.07.2026

Shownotes

Mit aponet.de sind Sie in wenigen Minuten auf dem aktuellen Stand zu den wichtigsten Gesundheitsthemen der Woche.

Die Artikel im Überblick:

  • Neue Studie: Süßstoffe könnten den Blutzucker stärker beeinflussen als gedacht
  • Schlafmangel steigert das Gewicht: Warum schon 80 Minuten weniger Schlaf dick machen können
  • Studie zu Sodbrennen und Reflux: Diese Ernährungsumstellung war so wirksam wie Medikamente
  • Cholesterin messen: Warum der apoB-Test das Herzrisiko oft genauer zeigt
  • Erst Zahnseide oder erst Zähneputzen? Studie liefert eine klare Antwort

Die Links zu den Artikeln:

- https://www.aponet.de/artikel/cholesterin-messen-warum-der-apob-test-das-herzrisiko-oft-genauer-zeigt-33556

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Transkript anzeigen

00:00:04: Willkommen zu ApoNet in drei Minuten.

00:00:07: Ihrem Nachrichtenüberblick von ApoNet.de, dem offiziellen Gesundheitsportal der deutschen ApothekerInnen.

00:00:13: Heute sprechen wir unter anderem über diese Themen – Süßstoffe statt Zucker!

00:00:18: Aber sind sie wirklich harmlos?

00:00:20: Forscher vermuten, dass kalorienfreie Süßstoffe den Blutzucker und Insulinspiegel stärker beeinflussen könnten als bisher angenommen.

00:00:28: Außerdem, wer regelmäßig zu wenig schläft nimmt offenbar auch zu.

00:00:33: Schon achtzig Minuten Schlafmangel pro Nacht können laut Wissenschaftlern der Columbia-Universität auf Dauer zu einer spürbaren Gewichtszunahme führen.

00:00:42: Und schließlich, wer unter Sodbrennen leidet könnte mit einer gezielten Ernährungsumstellung genauso gut abschneiden wie mit Medikamenten – das legt zumindest eine aktuelle Untersuchung nahe!

00:00:55: Kalorienfreie Süßstoffe könnten den Zuckerstoffwechsel direkt beeinflussen und mit höheren Blutzucker sowie Insulinwerten zusammenhängen.

00:01:03: Das zeigt eine neue Meteranalyse der Tufts University, die Daten aus einundzwanzig klinischen Studien ausgewertet hat.

00:01:11: Als möglicher Mechanismus gilt das Darmikrobiom – die Süßstoffe scheinen dort die Zusammensetzung der Bakterien zu verändern.

00:01:18: Auch Beobachtungsstudien weisen auf ein erhöhtes Risiko für Herzkreislauf und Stoffwechselerkrankungen hin.

00:01:25: Die Autoren betonen jedoch, dass Ursache Wirkungsbeziehungen noch nicht belegt sind – und weitere Langzeitstudien nötig

00:01:31: sind.".

00:01:34: Bereits ein tägliches Schlafdefizit von rund achtzig Minuten kann laut Wissenschaftlern der Columbia-Universität auf Dauer zu einer spürbaren Gewichtszunahme führen.

00:01:44: Die knapp hundertteilnehmenden einer Studie nahmen bei verkürztem Schlaf in sechs Wochen durchschnittlich ein halbes Kilogramm zu.

00:01:51: Hochgerechnet auf ein Jahr kann das zu spürbarem Übergewicht führen, einem wichtigen Risikofaktor für Herzkrankheiten und Diabetes.

00:02:00: Zudem bewegten sich schlafärmere Teilnehmende weniger – Studienleiterin Marie-Pierre St.

00:02:05: Orange betont, guter Schlaf könnte neben Ernährung und Bewegungen der entscheidenden dritte Gesundheitsfaktor sein!

00:02:13: Wer unter Reflux leidet, könnte mit einer konsequenten Ernährungs- und Lebensstilumstellung ähnlich gute Ergebnisse erzielen wie mit Medikamenten.

00:02:22: Das zeigt eine aktuelle Studie aus dem Fachjournal Jama or Tolaryngology.

00:02:27: Darin sprachen über achtzig Prozent der Teilnehmenden auf das Ernährungsprogramm an – mehr als in allen Medikamentegruppen.

00:02:34: Empfohlen wurden fettarmer Eiweißquellen, Vollkornprodukte und Stressreduktion.

00:02:39: Gemieden werden sollten fettreiche Speisen, Alkohol und scharfe Gewürze.

00:02:44: Da es sich um eine Beobachtungsstudie handelt sind laut den Autoren weitere klinische Studien nötig.

00:02:52: Ein anderer Blutwert könnte das persönliche Herzrisiko in bestimmten Fällen genauer erfassen als das übliche LDL-Kollisterin.

00:03:00: Das zeigt eine Computersimulation der Northwestern University in den USA mit Daten von rund zweihundertfünfzigtausend Erwachsenen.

00:03:08: Im Fokus steht Apolipoprotein B, kurz APOB.

00:03:13: Während LDL misst wie viel Kolisterin in den Partikeln steckt zählt APO-B die Gesamtzahl der schädlichen Teilchen.

00:03:19: Europäische Leitlinien empfehlen den Wert bereits für Risikogruppen, etwa bei Diabetes oder starkem Übergewicht.

00:03:26: Die Bestimmung ist als Selbstzahlerleistung möglich und kostet rund zwanzig Euro.

00:03:33: Wer zuerst Zahnseide benutzt und danach die Zähne putzt reinigt effektiver und bringt mehr Fluorid in die Zahnzwischenräume.

00:03:40: Das zeigt eine Studie mit fünfundzwanzig Zahnmedizinstudenten.

00:03:44: Die Teilnehmenden wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, die jeweils unterschiedliche Reinigungsreinfolgen befolgten.

00:03:51: In der Gruppe mit Zahnseide.

00:03:52: zuerst waren Pluckentfernung und Fluorietkonzentration in den Zwischenräumen deutlich besser.

00:03:57: Die Forscher erklären das damit, dass Partikel aus den Zahnzwischenräummen besser entfernt werden, wenn diese bereits vor dem Putzen mit Zahnseide gereinigt wurden.

00:04:06: Das anschließende Ausspülen trägt zusätzlich dazu bei.

00:04:10: Da die Studie klein war, sind weitere Untersuchungen nötig.

00:04:13: Entscheidend bleibt die regelmäßige Nutzung von Zahnseide!

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