aponet in 3 Minuten vom 26.06.2026
Shownotes
Mit aponet.de sind Sie in wenigen Minuten auf dem aktuellen Stand zu den wichtigsten Gesundheitsthemen der Woche.
Die Artikel im Überblick:
Wohnung kühl halten ohne Klimaanlage: 5 Tipps für effektiven Hitzeschutz
Empfehlungen zu Protein: Forscher sieht Vorteile von mehr Eiweiß – gerade im Alter
Warum Mücken manche Menschen ständig stechen und andere kaum
Schluss mit Sitzen: 5 Minuten Gehen pro Stunde können negative Folgen deutlich reduzieren
Depression: Nordic Walking kann schon nach wenigen Wochen helfen
Links zu den Artikeln:
https://www.aponet.de/artikel/wohnung-kuehl-halten-bei-hitze-ohne-klimaanlage-5-tipps-fuer-heisse-tage-33493 https://www.aponet.de/artikel/empfehlungen-zu-protein-forscher-sieht-vorteile-von-mehr-eiweiss-gerade-im-alter-33501 https://www.aponet.de/artikel/warum-muecken-manche-menschen-staendig-stechen-und-andere-kaum-33487 https://www.aponet.de/artikel/schluss-mit-sitzen-5-minuten-gehen-pro-stunde-koennen-negative-folgen-deutlich-reduzieren-33510 https://www.aponet.de/artikel/depression-kann-nordic-walking-schon-nach-wenigen-wochen-helfen-33498
Transkript anzeigen
00:00:04: Willkommen zu ApoNet in drei Minuten, ihrem Nachrichtenüberblick von aponet.de dem offiziellen Gesundheitsportal der deutschen ApothekerInnen.
00:00:13: Heute sprechen wir unter anderem über diese Themen wie man die Wohnung im Sommer auch ohne Klimaanlage kühl hält außerdem warum ältere Menschen womöglich mehr Eiweiß zu sich nehmen sollten als bisher empfohlen und warum manche Menschen Mücken magisch anziehen.
00:00:31: Ohne Klimaanlage lässt sich eine Wohnung im Sommer durch gezieltes Verhalten kühl halten.
00:00:37: Das Umweltbundesamt gibt dazu fünf Tipps, der häufigste Fehler ist bei Hitzetags über die Fenster zu öffnen.
00:00:44: stattdessen sollte man nachts lüften wenn die Außenluft kühler ist.
00:00:48: Außenliegender Sonnenschutz hält bis zu neunzig Prozent der Sonneneinstrahlung ab.
00:00:53: Ventilatoren senken zwar nicht die Raumtemperatur erzeugen aber einen kühlenden Effekt.
00:00:59: Unnötige Elektrogeräte sollten abgeschaltet werden, kurzes Stoßlüften bleibt trotzdem nötig um Feuchtigkeit und Kohlendioxid abzubauen.
00:01:07: Langfristig helfen Bäume, Dachüberhänge und gute Dämmung.
00:01:13: Die gängigen Eiweißempfehlungen zielen vor allem darauf ab einen Mangel zu verhindern – nicht auf optimale Gesundheit.
00:01:20: So argumentiert Dr.
00:01:21: Chris McDonald von der University of Cambridge in einem Übersichtsbeitrag.
00:01:25: Er verweist auf Forschung, die nahe legt das bestimmte Gruppen mehr Protein brauchen könnten.
00:01:30: Körperlich aktive Menschen, ältere Erwachsene und Schwangere.
00:01:34: Gerade im Alter baut der Körper Muskulatur ab – eine höhere Eiweißzufuhr kann dem entgegenwirken.
00:01:41: Mehr Eiweiss bedeutet dabei nicht zwangsläufig mehr Fleisch, der Bedarf lässt sich auch pflanzlich decken.
00:01:46: Wie viel sinnvoll ist hängt von alter Aktivität und Gesundheit ab?
00:01:52: Mücken stechen nicht zufällig.
00:01:54: Bestimmte Menschen ziehen sie stärker an als andere.
00:01:57: Der wichtigste Lockstoff ist Kohlendioxid in der Atemluft, den Mücken noch aus bis zu fünfzig Metern wahrnehmen.
00:02:04: Auch Schweiß-, Hautbakterien- und genetische Faktoren spielen eine Rolle.
00:02:08: Schwangere werden besonders häufig gestochen.
00:02:11: Bier kann das Risiko ebenfalls erhöhen.
00:02:13: Wirksamsten Schutz bieten Repellentzien.
00:02:19: Gen pro Stunde können die negativen Folgen langen Sitzens deutlich abmildern.
00:02:23: Das zeigt eine große US-Studie mit über neunzehntausend Erwachsenen.
00:02:28: Über vierzehn Tage legten die teilnehmenden kurze Gehpausen alle dreißig, sechzig oder hundertzwanzig Minuten ein.
00:02:35: Alle Varianten galten als alltagstauglich – stündliche Pausen erwiesen sich als bester Kompromiss!
00:02:41: Die Arbeitsleistung litt nicht.
00:02:42: im Gegenteil es zeigten sich leichte Verbesserungen.
00:02:47: Betreutes Nordic Walking kann depressive Symptome womöglich schon nach fünf Wochen deutlich verbessern.
00:02:54: Das zeigt eine Studie im Fachjournal Journal of Effective Disorders mit vierundsechzig Erwachsenen aus Frankreich.
00:03:01: Der größte Teil der Symptomverbesserungen trat bereits in den ersten fünf Wochen auf, besonders stark und schnell bei Teilnehmern mit schweren Symptomen.
00:03:09: Bestehende Therapien sollten dadurch aber nicht ersetzt werden – Änderungen immer mit Ärzten oder Therapeuten besprechen!
00:03:18: Das waren die wichtigsten Nachrichten von ApoNet für diese Woche.
00:03:21: Wenn Sie möchten, hören wir uns nächste Woche wieder.
00:03:24: Abonnieren Sie dazu gerne diesen Podcast.
00:03:26: Weitere aktuelle Nachrichten finden sie auf abonnet.de.
Neuer Kommentar