aponet in 3 Minuten vom 22.05.2026
Shownotes
Mit aponet.de sind Sie in wenigen Minuten auf dem aktuellen Stand zu den wichtigsten Gesundheitsthemen der Woche.
Die Artikel im Überblick:
-Ebola-Ausbruch im Kongo: WHO ruft internationalen Gesundheitsnotstand aus
-Stark verarbeitet heißt nicht automatisch ungesund
-Langsamer Altern: Kunst und Kultur ähnlich nützlich wie Bewegung
-Knochenbrüche im Alter: Das nutzen Calcium und Vitamin D
-Schmerzmittel in der Frühschwangerschaft: Ibuprofen offenbar unbedenklich
Links zu den Artikeln:
https://www.aponet.de/artikel/stark-verarbeitet-heisst-nicht-automatisch-ungesund-33349
https://www.aponet.de/artikel/knochenbrueche-im-alter-das-nutzen-calcium-und-vitamin-d-33200
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00:00:04: Willkommen zu ApoNet in drei Minuten, ihrem Nachrichtenüberblick von aponet.de dem offiziellen Gesundheitsportal der deutschen Apothekerinnen.
00:00:13: Heute sprechen wir unter anderem über diese Themen.
00:00:16: Ebola im Kongo.
00:00:17: Die WHO hat nach einem wochenlang unentdeckten Ausbruch den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen.
00:00:24: Gegen den Erreger gibt es weder Impfstoff noch Therapie.
00:00:27: Außerdem, nicht alles was stark verarbeitet ist, ist automatisch ungesund worauf es beim Blick aufs Etikett wirklich ankommt.
00:00:35: Und wer regelmäßig ins Museum oder Konzert geht, altert biologisch langsamer!
00:00:43: In der demokratischen Republik Kongo breitet sich ein Ebola-Virusstamm aus gegen den es weder Impfstoffe noch spezifische Therapien gibt.
00:00:51: Die Weltgesundheitsorganisation hat den Ausbruch am siebzehnten Mai zum internationalen Gesundheitsnotfall erklärt.
00:00:57: Betroffen ist die Provinz Ituri, wo bis Mitte Mai acht Labor- bestätigte Fälle, zwei hundred und vierzig Verdachtsfälle und achtzig Todesfälle gemeldet wurden.
00:01:08: Der Ausbruch blieb wochenlang unentdeckt da frühe Tests nur den Bekannteren Zahirestamm erkennen.
00:01:13: Inzwischen wurden auch Fälle in Uganda und an der Grenze zu Rwanda bestätigt.
00:01:18: Die WHO fordert verstärkte Überwachung lehnt Grenzschließungen aber ausdrücklich ab.
00:01:26: Hochverarbeitete Lebensmittel sind nicht automatisch ungesund.
00:01:29: Das zeigt ein neuer Bericht der US-Initiative Healthy Eating Research.
00:01:34: Demnach gibt es innerhalb dieser Kategorie erhebliche Unterschiede.
00:01:38: Pflanzenbasierte Produkte wie Vollkornbrot, Müsli oder vegetarische Fleischersatzprodukte schneiden oft positiv ab.
00:01:46: Stark verarbeitete Fleischwaren und zuckerhaltige Getränke hingegen werden mit erhöhtem Herzrisiko in Verbindung gebracht.
00:01:53: Als gesund gilt ein Produkt, wenn es ausreichende Mengen empfohlener Lebensmittelgruppen enthält und niedrige Werte für Zucker, Salz- und gesättigte Fette aufweist.
00:02:02: Auch die American Heart Association erkannte dies zwanzig fünfundzwanzig an.
00:02:07: Entscheidend bleibt der Blick auf Zutatenliste und Nährwerttabelle.
00:02:13: Kulturelle Aktivitäten können das biologische Altern ähnlich positiv beeinflussen wie regelmäßige Bewegung.
00:02:20: Das zeigt eine britische Studie mit Daten von über dreitausend Fünfhundert Erwachsenen.
00:02:25: Wer mindestens einmal wöchentlich kulturelle Angebote nutzt, altert laut den Berechnungen rund vier Prozent langsamer.
00:02:32: Besonders ausgeprägt ist der Effekt ab etwa vierzig Jahren – auch die Vielfalt der Aktivitäten spielt eine Rolle!
00:02:39: Mehrere unterschiedliche Beschäftigungen wirken stärker als eine Einzelne.
00:02:45: Calcium und Vitamin D schützen ältere Menschen ohne Vorerkrankungen kaum vor Stürzen oder Knochenbrüchen.
00:02:52: Das zeigt eine systematische Übersichtsarbeit im Fachjournal The BMJ, für die kanadische Forschenden neunundsechzig Studien mit über hunderttreiundfünfzigtausend teilnehmenden Auswerteten.
00:03:04: Die Nahrungsergänzungen hatten kaum Einfluss auf das Frakturrisiko.
00:03:08: Effektiver sind Gleichgewicht- und Krafttraining, Wohnraumanpassungen sowie individuelle Beratung.
00:03:14: Für Menschen mit Osteoporose gelten diese Ergebnisse nicht grundsätzlich.
00:03:20: Entwarnung für bestimmte Schmerzmittel in der Frühschwangerschaft.
00:03:24: Schmerzwittel aus der Gruppe der sogenannten Nichtsteroidalen-Entzündungshämmer, kurz NSAR – zu denen zum Beispiel Ibuprofen und die Klophenack gehören – sind im ersten Schwangerschaftstrittel offenbar unbedenklich hinsichtlich des Risikos für Fehlbildungen.
00:03:40: Das zeigt eine israelische Studie der Ben-Gurion Universität mit über zweihundertsechzigtausend Schwangerschaften.
00:03:47: Auch für Organsysteme wie Herz oder Nervensystem fand sich kein Zusammenhang.
00:03:52: Ab der zwanzigsten Schwangerschaftwoche gilt jedoch weiterhin Vorsicht, ab der achtundzwanzigten wird von solchen Mitteln streng abgeraten.
00:04:00: Paracetamol bleibt das Mittel der Wahl in niedriger Dosis und nach ärztlicher Rücksprache.
00:04:08: Das waren die wichtigsten Nachrichten von ApoNet für diese Woche.
00:04:11: Wenn Sie möchten, hören wir uns nächste Woche wieder!
00:04:14: Abonnieren Sie dazu gerne diesen Podcast.
00:04:16: Weitere aktuelle Nachrichten finden sie auf abonnet.de.
00:04:21: ApoNet in drei Minuten wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt.
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